Dienstag, 13. September 2016

Nähreich vs. Nähchaos - zu Besuch bei Von Mäusen und Nähten

Unsere kleine virtuelle Reise geht heute in die Nähe von Trier und mitten in das kunterbunte Nähzimmer unserer lieben, langjährigen Probenäherin Simone, auch bekannt als Von Mäusen und Nähten.

"Nähreich vs. Nähchaos - der Blick durchs Schlüsselloch" 

1. Wer bist Du und wie bist Du zum Nähen gekommen?

Hallo und Herzlich Willkommen in meinem Nähzimmer! Ich heiße Simone und lebe mit meinem Mann,unseren vier Kindern,einem Hund und zwei Kaninchen in der Nähe von Trier. Das Nähen liegt seit einigen Generationen quasi in meiner Familie. So saß ich auch schon als kleines Mädchen gerne dabei wenn meine Mutter genäht hat und als Teenager habe ich erste eigene Versuche an der Nähmaschine gemacht.
Vor 6 Jahren habe ich dann das Nähen wieder intensiver angefangen und kurz darauf auch meinen Blog “Von Mäusen und Nähten” ins Leben gerufen.


2. Was machst Du, wenn Du nicht nähst?

Von Beruf bin ich examinierte Krankenschwester.Wenn ich mich nicht gerade voll und ganz den wunderbaren Lillestoffen widme,tobt hier das Leben.
In meinem Alltag gibt es keine Langeweile. Meine Zeit verbringe ich mit meinen Kindern und allem,was das Familienleben so mit sich bringt. Ansonsten bin ich gerne mit dem Hund unterwegs,denn das entspannt mich sehr.
Wenn dann noch ein klitzekleines bißchen Zeit übrig bleibt,lese ich Krimis,fotografiere oder häkele gerne.


3. Was ist für Dich beim Nähen unverzichtbar?

Unverzichtbar sind auf jeden Fall schöne Stoffe die mich inspirieren und natürlich eine gute Maschine,denn sonst kann schnell Frust aufkommen. Auch mein kleines Nähreich ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken,weil ich dort alles liegenlassen kann,wenn ich ein Projekt nicht fertig bekomme. Ganz wichtig ist mir eine gemütliche Atmosphäre beim Nähen.Ich höre zum Beispiel gerne mal die Detektiv-Hörspiel-CDs meiner Kinder dabei.
 
4. Wann ist Deine liebste Nähzeit?

Als die Kinder noch kleiner waren,habe ich immer abends genäht wenn alle im Bett waren.Inzwischen fällt mir das aber sehr schwer,ich bin zu müde und unkonzentriert. Daher nähe ich am liebsten vormittags oder zwischendurch,wenn sich die Gelegenheit bietet.


5. Was nähst Du am liebsten? 

Das ist ganz unterschiedlich,ich mag es abwechslungsreich.Gut finde ich immer,wenn etwas praktisch ist und dazu noch toll aussieht.Natürlich nähe ich gerne für meine Kinder. Die schauen sich die Stoffe genau an und suchen selbst aus.Meistens haben sie auch gleich einen Wunsch,was ich daraus machen soll.
 
6. Was ist für Dich in Deinem Nähzimmer unverzichtbar?

Alles! Ich möchte nichts in meinem Nähzimmer missen.Neben dem Unverzichtbaren (s.o.) sind mir auch Dinge wichtig,die nicht direkt zum Nähen notwendig sind,sondern einfach persönlichen Wert       für mich haben wie z.B. Fotos,liebe Geschenke von Nähfreundinnen,Erinnerungen...


 
7. Zeig uns Dein liebstes "Nähhelferlein"

Hm,da habe ich einige....Ich arbeite ganz gerne mit Vliesofix,denn ich mag Applikationen.Außerdem habe ich immer etwas Abreißvlies neben der Maschine liegen.Das lege ich am Nahtanfang  unter,besonders wenn ich auf meiner alten Nähmaschine nähe,denn die “frißt” sonst gerne mal den Stoff.
Mein “unliebstes” Nähhelferlein ist ganz sicher der Nahttrenner.

 
8. Welche Tipps hast Du für mehr Ordnung im Nähzimmer?

In Sachen Ordnung bin ich zumindest im Nähzimmer keine Spezialistin.Mein Raum ist sehr klein und hin und wieder muss ich umräumen,um wieder einen besseren Überblick zu haben. Ich gehöre zu den chronischen Stoffsammlerinnen und mußte vor kurzem schon mit einem Regal in den Flur expandieren.Es ist gut,wenn Stoffe geordnet sind z.B.  Unis,Streifen,Motive Jungs/Mädchen/Damen.....Kleinkram ist in Boxen,Gläsern oder Körben gut aufgehoben.Schnittmuster bewahre ich in Ordnern auf.Für meinen geklebten Ebook-Papierstapel nehme ich gerne noch praktische Tipps entgegen. 


 
9. Was würdest Du jemanden mit auf den Weg geben, der sich ein Nähzimmer einrichten möchte?

Auch wenn es nur eine Nähecke oder ein ganz kleines Zimmerchen ist....man sollte schauen,wie man den Platz optimal nutzen und Stauraum schaffen kann.Das klappt nicht immer auf Anhieb,manchmal muss man nach einiger Zeit noch einmal umdisponieren.Ständiges Suchen nach Utensilien kann ganz schön nervig sein,daher erleichtert man sich vieles,wenn alles gut geordnet und beschriftet ist.Wichtig finde ich auf jeden Fall,daß man es sich so einrichtet,daß man sich wohlfühlt.






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