Dienstag, 25. Oktober 2016

Nähreich vs. Nähchaos - zu Besuch bei Kupfergold

Heute besuchen wir die liebe Franzi von Kupfergold, die dort lebt, wo andere Urlaub machen - an der wunderschönen Ostsee. 

Falls Ihr schon immer mal wissen wolltet, wie es beim Nähen um Franzi herum aussieht, kommt einfach mit auf unsere virtuelle Reise. 

"Nähreich vs. Nähchaos - der Blick durchs Schlüsselloch" 


1. Wer bist Du und wie bist Du zum Nähen gekommen? 

▶️ Hey, mein Name ist Franzi und ich nähe unter dem Label "kupfergold"
Ich bin 27 Jahre jung und lebe mit meinem Mann und unserer Tochter direkt an der wunderschönen Ostsee. 
Auch ich bin, wie gefühlt 90% aller Nähmädels da draußen, nach der Geburt meiner kleinen Tochter zum Nähen gekommen. Die Babykleidung die mich am meisten angesprochen hat war tatsächlich meist Handmade anderer Näherin. 
Na diese Nähwelt muss ich mir doch einmal ansehen habe ich mir damals gedacht. Seit dem lässt sie mich nicht mehr los :)



2. Was machst Du, wenn Du nicht nähst?

▶️ Vor einigen Monaten habe ich meine Ausbildung zur Steuerfachangestellten erfolgreich absolviert und arbeite nun in einem Konzern. Dort bin ich in der Abteilung Steuern, Finanzbuchhaltung & Controlling zuständig. 
Auf Arbeit hangle ich mich also an Zahlenmaterial entlang. 
Quasi das genaue Gegenteil zu meinem kreativem Hobby. 

3. Was ist für Dich beim Nähen Gold wert? 

▶️Ganz ehrlich? Zeit und Ruhe 😁
Zwischen Tür und Angel zu nähen kann mich sonst auch fix stressen. Dazu liebe ich es einfach zu sehr Stoffe zu streicheln, schöne Kombination zu suchen, Schnittmuster zu wählen und diese wieder zu verwerfen. Das kann auch mal dauern 😊


4. Wann ist Deine liebste Nähzeit? 

▶️Da bleibt mir leiden nicht viel Auswahl. Nach meinem Arbeitstag, dem Familienprogramm und dem zu erledigendem Haushalt bleibt mir nur der späte Abend. Und da ich es nicht über das Herz bringe Projekte unfertig in die Ecke zu legen geht auch mal die Nacht dabei drauf. 


5. Was nähst Du am liebsten? 

▶️ Ganz klar Kinderkleidung. Es gibt einfach auch viel zu viele zauberhafte Stoffe und Schnitt um etwas anderes zu lieben. Und wenn meine Kleine dann ganz stolz erzählt: "Das hat meine Mama genäht" wenn sie gefragt wird geht mir das Herz auf! 

6. Was ist für Dich in Deinem Nähzimmer unverzichtbar?

▶️Puhhhh da gibt es einiges! Aber diese Frage beantwortet man bestimmt am besten wenn man sich überlegt was man am meisten benutzt.
Neben meiner Overlock, habe ich meinen Zuschneidetisch schon jetzt lieben gelernt! Mädels, jetzt mal ohne Witz. Ich habe nun einige Jahre auf allen vieren zugeschnitten. Unzählige kaputte Hosen mit Löchern an den Knien sind das Resultat. Und von den ständigen Wadenkrämpfen möchte ich garnicht erst anfangen. Hach es ist einfach zu schön im stehen zu arbeiten. 

7. Zeig und Dein liebsten "Nähhelferlein" 

▶️ Das ist für mich ganz klar das magnetisches Nadelkissen von Prym.
Ich liebe dieses Teil. Es ist so toll beim nähen einfach die Nadeln aus dem gestecktem Stoff zu nehmen und sie in Richtung Nadelkissen zu werfen. Der Magnet macht dann den Rest. Bei mir sind früher immer Nadeln auf dem Boden gelandet. Das hat nun echt ein Ende. 


8. Welche Tips hast Du für mehr Ordnung im Nähzimmer? 

▶️ Der Bereich Nähzimmer ist ja noch ganz neu für mich. Ich hatte ja immer nur eine kleine Ecke auf dem Fußboden im Wohnzimmer. Dort waren kleine und große Kisten Gold wert. 
Auch jetzt beim einrichten des Nähzimmers hat vieles in kleinen Kästchen und Gläsern seinen Platz gefunden. 
Dies sorgt für Ordnung in sieht auch noch ganz nett aus. 


9. Was würdest Du jemanden mit auf den Weg geben, der sich ein Nähzimmer einrichten möchte?

▶️ Lass dich inspirieren. Plattformen wie Pinterest, Instagram und Co liefern unzählige Idee. Von unheimlich praktisch bis umwerfen schön ist alles dabei. Vielleicht hast du auch eine Freundin die bereits ein Nähzimmer ihr eigen nennt. 
Ich bin am Ende bei Ikea fündig geworden und mit dem Ergebnis echt glücklich.

Keine Kommentare: